و این عجیب نیست که انسانها در طول این چند هزار سال نتوانسته اند راه درستی پیدا کنند ، که چرا این همه رابطه ها با عشق فراوانی شروع میشود و با بی مهری (و بعضی وقتها ظلت) به پایان میرسد. من که نمونه های بیشماری از این رابطه ها را میشناسم
!!

Der digitale Derwisch MERCAN DEDE ist zur Zeit einer der angesagtesten Künstler der Weltmusik-Szene, der wie kein anderer türkischer Musiker moderne Clubsounds mit traditioneller Sufimusik verbindet. Mit der Rohrflöte ‚Ney’ geht er genauso virtuos um wie mit Soundmaschinen und Computern. Er hat ein untrügliches Gespür für die Virtuosität und Stimmigkeit der ihn begleitenden Instrumentalisten.
Als Kind fuhr MERCAN DEDE eines Tages mit einem Sammeltaxi (Dolmus) nach Hause, als er plötzlich eine wunderbare Musik hörte. Es war der Klang der Bambusflöte ‚Ney’, der ihn verzauberte und die er daraufhin erlernen wollte. Es heißt, man müsse ein Jahr üben, um dem Instrument einen sauberen Ton entlocken zu können. Die ‚Ney’ spielt eine wichtige Rolle im Sufismus, mehr eine Philosophie als eine Religion, die gleichermaßen auf Transzendenz wie Toleranz basiert. Es ist eine Lehre, die aufzeigt, daß alle Fragen und Antworten des Daseins in den Herzen der Menschen liegen. Diese Lebenshaltung ist der Unterbau von MERCAN DEDEs Musik, die sich an östlicher Philosophie mit türkischen Motiven orientiert und sich mit Sounds aus dem Electronic und Underground-Bereich vereint.
Ein weiteres Element des Sufismus ist der Tanz der Derwische. Die Tänzer drehen sich mit erhobenen Armen um sich selbst, bis sie in eine Art Trance geraten, einen Zustand innerer Leere, der das Individuum zu seinem Selbst zurückführt. In der Türkei werden diese Riten fast nur noch für Touristen zelebriert, keines der einst zahlreichen Sufi-Klöster ist noch in Betrieb. Wenn die ‚Whirling Derwishes’ bei MERCAN DEDEs Auftritten über die Bühne fegen, ist das nicht nur ein exotischer Showeffekt, sondern auch das Anliegen, eine wertvolle Kultur in einer orientierungslosen Zeit am Leben zu erhalten.